Zweiter Workshop zur Zukunft der Entwicklung softwareintensiver, eingebetteter Systeme
Ziel des Workshops
Der Workshop ENVISION 2020 verfolgt das Ziel, die Entwicklung und Diskussion zukünftiger Ansätze, Vorgehensweisen und Methoden zur Entwicklung softwareintensiver, eingebetteter Systeme zu fördern. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei modellbasierten Entwicklungsansätzen.
Programm
| Start | Ende | Dauer | Programmpunkt | Sprecher | Diskutant | Titel |
| 09:00 | 09:30 | 00:30 | Begrüßung und Vorstellungsrunde | Organisatoren | ||
| 09:30 | 10:15 | 00:45 | Papervortrag inkl. Diskussion | Jörg Holtmann | André Pflüger | A Seamless Model-Based Development Process for Automotive Systems |
| 10:15 | 11:00 | 00:45 | Papervortrag inkl. Diskussion | Kai Höfig | Philipp Reinkemeier | Timing Overhead Analysis for Fault Tolerance Mechanisms |
| 11:00 | 11:30 | 00:30 | Kaffeepause | |||
| 11:30 | 12:15 | 00:45 | Papervortrag inkl. Diskussion | Philipp Reinkemeier | Kai Höfig | A pattern-based requirement specification language: Mapping automotive specific timing requirements |
| 12:15 | 13:00 | 00:45 | Papervortrag inkl. Diskussion | Friedrich-W. Fasse | Jörg Holtmann | Herausforderungen für das Requirements Engineering in der Domäne Energie |
| 13:00 | 14:00 | 01:00 | Mittagspause | |||
| 14:00 | 14:45 | 00:45 | Offene Diskussionsrunde |
Alle Workshop-Teilnehmer | "Erwartungen an Embedded Systems im Jahre 2020" | |
| 14:45 | 15:30 | 00:45 | Papervortrag inkl. Diskussion | André Pflüger | Friedrich-W. Fasse | Modellgetriebene Validierung von System-Architekturen |
| 15:30 | 16:00 | 00:30 | Veranstaltungs- abschluss |
Organisatoren | ||
| ab 16:00 | Veranstaltungsende mit gemeinsamer Kaffeepause | |||||
Aufruf zur Einreichung von Beiträgen
Die Organisatoren laden Forscher und Praktiker zur Einreichung von Beitragen ein, die diese Diskussion stimulieren und die Konzeption neuer, verbesserter Entwicklungsansätze mit gestalten wollen. Der Workshop definiert die folgenden drei Kategorien von Beiträgen, die jeweils dedizierte Fragestellungen adressieren sollen:
- Kategorie 1: Beschreibung einer Herausforderung aus Industriesicht
- Papiere dieser Kategorie sollen eine aktuell in der Industrie erkannte Herausforderung beschreiben und anhand eines aussagekräftigen Beispiels aus der Praxis illustrieren. Folgende Fragestellungen sollen dabei adressiert werden:
- Welche spezifische Herausforderung betrachtet der eingereichte Beitrag und warum wird diese Herausforderung in Zukunft relevant sein?
- Welche Rahmenbedingungen müssen mögliche Lösungsansätze für diese Herausforderung berücksichtigen?
- Kategorie 2: Beschreibung eines Lösungsansatzes
- Papiere dieser Kategorie sollen einen Lösungsansatz für eine bereits identifizierte, konkrete Herausforderung vorstellen. Folgende Fragestellungen sollen dabei adressiert werden:
- Welche spezifische Herausforderung betrachtet der eingereichte Beitrag und warum wird diese Herausforderung in Zukunft relevant sein?
- Welches Potenzial hat der beschriebene Lösungsansatz, um die genannte Herausforderung zu bewältigen?
- Kategorie 3: Erfahrungen mit dem Transfer von Lösungen in die Praxis
- Papiere dieser Kategorie sollen die positiven und negativen Erfahrungen beim Transfer eines neuen Ansatzes (zur Lösung einer bekannten Heraus-forderung) in die industrielle Praxis beschreiben und anhand von Beispielen aus der Praxis illustrieren. Folgende Fragestellungen sollen dabei adressiert werden:
- Welche spezifische Herausforderung betrachtet der eingereichte Beitrag und warum wird diese Herausforderung in Zukunft relevant sein?
- Welche Erfahrungen wurden bei der Einführung des neuen Lösungs-ansatzes gemacht und wie kann der Transfer neuer Ansätze und Methoden in die industrielle Praxis in Zukunft besser unterstützt werden?
Mögliche Themen für Workshopbeiträge in den genannten Kategorien sind u.a.:
- Requirements Engineering für komplexe, softwareintensive, eingebettete Systeme
- Logischer und technischer Entwurf softwareintensiver, eingebetteter Systeme
- Qualitätssicherung sicherheitskritischer, eingebetteter Systeme
- Modellbasierte Entwicklung von softwareintensiven, eingebetteten Systemen
- Variantenmanagement für softwareintensive, eingebettete Systeme
Einreichungsformat
Die Einreichungen für den Workshop sollen dem LNI-Format entsprechen. Hinweise zu diesem Format sowie Vorlagen für Word und LaTeX finden Sie unter http://www.gi-ev.de/service/publikationen/lni.html . Die Beiträge sollen 10 Seiten umfassen. Über die Annahme der Beiträge entscheidet das Programmkomitee. Es wird erwartet, dass von jedem akzeptierten Beitrag mindestens ein Autor am Workshop teilnimmt und den Beitrag präsentiert.
Wichtige Fristen
| Einreichung von Beiträgen: | |
| Benachrichtigung über Annahme: | |
| Einreichung der überarbeiteten Beiträge: | 08.02.2011 |
Einreichung
Einreichungen im PDF- oder Wordformat sollen bis zur oben genannten Frist an die folgende Mailadresse erfolgen:
Workshop-Format
Der Worksop ENVISION2020 verfolgt das Ziel, eine intensive Diskussion über die Entwicklung eingebetteter Systeme zu etablieren.
Der Workshop wird daher basierend auf den Themen der eingereichten Beiträge in verschiedene Sessions eingeteilt. Für jede Session wird ein Moderator definiert, der die Diskussion durch vorbereitete Fragen unterstützen soll. Für jeden Beitrag wird eine Vortragszeit von 30 Minuten reserviert. Der Vortrag muss dabei explizit auf in der jeweiligen Paperkategorie definierten Fragestellungen eingehen (siehe oben).
Im Vorfeld des Workshops wird aus der Gruppe der anderen Vortragenden eine Person ausgewählt, die den Beitrag und seine Antworten auf die vordefinierten Fragen kritisch diskutieren und die eigene Einschätzung des vorgetragenen Beitrags auf 2-3 Folien präsentieren.
Organisatoren und Programmkomitee
Dieser Workshop wird organisiert durch die Innovationsallianz "Software Plattform Embedded Systems" (SPES2020), gefördert durch das BMBF. SPES2020 hat sich zum Ziel gesetzt, das Verständnis des Gebiets Embedded Systems zu fördern und die Entwicklung von Embedded Systems und deren Software durch modellbasierte Ansätze und Methoden zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie auf der
SPES2020-Projektseite.